Schlosspark

Der Eintritt in den Schlosspark ist nur über den Raum des Cafés und der Kasse möglich. Im Jahr 2018 erlauben wir uns die Besucher des Schlossparks (die die Schlossexpositionen nicht besuchen) um einen Beitrag für die Pflege des Parks und des Tiergeheges in Höhe von 80 CZK Erwachsene und 55 CZK Kinder 6 bis14 Jahre zu bitten. In das Areal des Ehrenhofs und auch des ganzen Parks ist der Eintritt mit Haustieren, hauptsächlichen mit Hunden, streng verboten!

Der Schlosspark wurde auf Jemnischt um das Jahr 1725 von Franz Adam Trauttmansdorff gegründet. Große Veränderungen in der Organisation des Parks und auch in der Bepflanzung führte zu Ende des 18. Jahrhunderts Heinrich Rottenhan durch. Der ursprüngliche regelmäßige französische Garten wurde teilweise umgestaltet und um einen naturlandschaftlichen Park ausgeweitet. Die Gesamtfläche des Parks erreichte schon damals die heutigen 13 ha und beinhaltete ein System von drei Teichen. Im Jahre 1868 kaufte die Herrschaft Jemnischt Zdenko von Sternberg und die Sternberger bewohnten das Schloss bis 1943, wann es ihnen gewaltig konfisziert wurde. Bis 1995 gehörte Jemnischt zum Staatsvermögen und in demselben Jahr wurde es in das Eigentum des Geschlechts der Sternberger zurückgegeben. Der heutige Besitzer ist Jiří Sternberg, der zusammen mit seiner Familie auf dem Schloss ansässig ist und sich mithilfe seiner Ehefrau Petra Sternbergová um seine Hebung bemüht. Schon seit ein paar Jahren nutzen sie die Berufsfähigkeiten von Ing. Šárka Michálková, die alle Entwürfe ausarbeitet (die Gestaltung des Hofes, der Heide, des Teichleins im Park, des Obstgartens, des Kräutergartens) und auch alle Realisierungen beaufsichtigt. Gleichzeitig mit der Renovierung des Schlosses widmen die Besitzer eine besondere Pflege auch dem Park. Es wurde das System der Wege erneuert, es kam zur Gründung des Alpinums, der Heide, des natürlichen Teichleins, zur Renovierung des Lustgartens, des Ehrenhofs und der Lindenallee beim Eintritt. Durch die schrittweisen Eingriffe und die systematische Pflege verbessert sich auch der Zustand der Bewuchse und der Solitäre, unter denen es eine Reihe von beachtenswerten Holzarten gibt. Viele davon wurden neu gepflanzt.

Die Zufahrt zum Schloss beginnt mit der teilweise erneuerten Lindenallee, die den Gesamtausblick auf das Objekt einrahmt. Der Ehrenhof mit dem venezianischen Brunnen, mit den Buchsbaumhecken, den säulenförmigen Lebensbäumen und Eiben suggeriert die Rückkehr in das Barockzeitalter. Im Sommer lebt er durch Rosen, Pfingstrosen, Feldritterspornen, Schafgarben und Lavendel auf. Die verschiedenfarbigen Wisterien säumen die Eintritte in die Seitengebäude um. In der Nähe des Eintritts in den Park finden wir mehrstämmige Japanische Kuchenbäume. Durch seinen überhängenden Wuchs zieht auf sich auch der Japanische Schnurbaum 'Pendula' die Aufmerksamkeit. Entlang dem Weg zum Alpinum des Schlosses fordern mächtige Ahorne und Eichen zur Bewunderung auf, im Sommer erfreut durch ihre Blüte eine Gruppe von Hortensien. Das Alpinum des Schlosses beginnt mit einer wahren Kostbarkeit, die die goldblättrige Sommereiche 'Concordia' darstellt.

Die Blüten von Stauden und Rosen und auch niedrigeren Gehölzen beleben den Raum von Frühling bis Herbst. Wir finden hier zum Beispiel holzige Pfingstrosen, Lavendel, Dost, rosa blühende Kultivare der Erdbeere 'Pink Panda', blaue Bartblume. In der Winterzeit fallen zwergige Hemlocktannen, Kiefern und Zypressen auf. Die Heide mit dem Teichlein knüpft direkt auf das Alpinum an. Sie lebt vor allem im Frühjahr auf, wann die kriechenden Rhododendren und Azaleen, die Glockige Prachtglocke, Pieris und Magnolien blühen. In der Sommerzeit reifen hier Heidelbeeren und Preiselbeeren. Durch ihre attraktive Belaubung ziehen auf sich der rotbelaubte Fächer-Ahorn und die dreifarbige Weide 'Hakuro Nishiki' die Aufmerksamkeit. An der gegenüberliegenden Schlossseite weitet sich das Giardinetto aus, das durch eine Reihe von Hecken und kugeligen Akazien eingerahmt ist. Neben blühenden Rosen, Eibischen und Stauden sind auch Topfblumen vertreten. Das älteste erhaltene Gehölz ist hier der überhängende gelb blühende Erbsenstrauch. Das hintere Schlossparterre schließen rotbelaubte Rotbuchen 'Atropunicea' ein und in der Nähe der pseudogotischen Kapelle wächst der Tulpenbaum mit lyraartig geformten Blättern. Die schöne Aussicht in den Park lockt zum Spaziergang an. Unweit des Scheidewegs in dem mittleren Teil des Parks finden wir die seltene Amerikanische Weiß-Eiche und eine neu gepflanzte Korea-Tanne. Die Dominante des Teichdamms bildet die mehrstämmige breite Hainbuche 'Columnaris'. Durch seine besondere Belaubung fällt der überhängende Ginkgo auf. Der Pfad entlang den Teichdämmen führt uns zu einer Gruppe von Siebolds Zieräpfeln. Den Pfad säumen die strauchigen Gewöhnlichen Felsenbirnen ein. In der Mitte der Blumenwiese wurde die Ahornblättrigen Platane mit in Platten abblätternder Borke und fleckigem Stamm gepflanzt. Im Rückblick zum Schloss wird vor allem im Herbst ein kleinerer Amerikanischer Amberbaum unsere Aufmerksamkeit wecken. Beim Rückgang zum Schloss gehen wird durch eine Gruppe von Nadelgewächsen, wo uns vor allem die neu gepflanzten Urweltmammutbäume, Kolorado-Tannen und auch Küsten-Tannen beeindrucken. Von den Älteren sind die Stech-Fichten 'Argentea' und die nordamerikanischen Douglasien bemerkenswert. Von den Gruppen der Nadelbäume öffnet sich die Aussicht über Wiesen auf den Teichspiegel. Den Ausblick Richtung Schloss verdeckt teilweise eine Gruppe von säulenförmigen Sommereichen 'Fastigiata'. Das nahe Teichlein zieht die Aufmerksamkeit durch eine Reihe von seltenen Arten unserer Natur, wir finden hier blaue Sibirische Schwertlilien, Sumpf-Schwertlilien, Fieberklee, Scheiden-Wollgras und auch lichtrosa Wiesen-Siegwurz. In den anliegenden Bewuchsen können wir die Sumpf-Eiche antreffen. Einen untrennbaren Bestandteil des Parks bildet der Raum der Schlossgärtnerei. In den Beeten werden hier Buchsbäume fertiggezüchtet, es duften hier Rose und Lavendel, es werden hier sowohl Nadel- als auch Laubbäume, die im Folgenden in den Park gepflanzt werden, vermehrt. Das Treibhaus dient vor allem der Überwinterung der Pflanzen und ihrer Zurichtung für die Schlossinterieurs. Eine Reihe von seltenen Arten wurde aus Australien oder aus Thailand eingeführt.

Der Schlosspark auf Jemnischt ist jedenfalls der Besichtigung wert und wir glauben, dass Sie ihn gerne besuchen werden.

Im Jahre 2008 wurde in die Kapelle im Park nach vielen Jahren die Statue der Jungfrau Maria zurückgegeben.

Unsere Sponsoren

Sowohl Hochzeitsklienten als auch regulären Besuchern bieten wir eine einzigartige Gelegenheit, ihr Hochzeitsbaum ins Schlossareal zu pflanzen.

Wenn Sie sich einen Baum zu schenken entscheiden, können Sie ihn nach der Absprache mit unserer Parkarchitektin, die einen entsprechenden Standort im Park aussucht, nicht nur am Hochzeitstag pflanzen.

 

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